Performance beginnt in der Vorbereitung.
Ein vollständig fettfreier Antrieb bildet die Grundlage für Effizienz, Laufruhe und maximale Haltbarkeit.
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Performance beginnt in der Vorbereitung.
Ein vollständig fettfreier Antrieb bildet die Grundlage für Effizienz, Laufruhe und maximale Haltbarkeit.
20–30 Minuten
(+ Aushärtung)
10–15 Minuten
Mittel
Mit der richtigen Vorbereitung holst du die maximale Performance aus deinem Antrieb.
Wähle einfach die passende Anleitung und wir führen dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess.
Neue Fahrradketten sind ab Werk mit einem Korrosionsschutzfett versehen. Bereits gefahrene Ketten enthalten meist Öl oder klassische Schmierstoffe. Beides verhindert, dass Wachs richtig haftet. Deshalb muss eine Kette vor dem ersten Wachsen vollständig entfettet werden.
Wenn zuvor mit Öl gefahren wurde, sollten außerdem Kassette und Kettenblatt gründlich gereinigt werden. Besonders stark verölte Komponenten können sonst Ölreste auf die frisch gewachste Kette übertragen.
Flüssiges Wachs hat eine sehr geringe Viskosität und kann stark spritzen. Beim Arbeiten mit heißem Wachs daher immer vorsichtig vorgehen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen.
Lege die Kette in ein verschließbares Gefäß mit Entfetter, zum Beispiel Waschbenzin oder Kettenentfetter. Schüttle das Gefäß einige Minuten kräftig, damit sich Fett und Öl lösen.
Die Flüssigkeit anschließend abgießen und den Vorgang mit frischem Entfetter wiederholen, bis die Flüssigkeit weitgehend klar bleibt. Dadurch werden auch Rückstände aus den Rollen entfernt.
Für den letzten Reinigungsschritt empfiehlt sich Alkohol, zum Beispiel Isopropanol oder Spiritus. Dadurch werden letzte Fett- und Entfetterreste entfernt und die Kette ist optimal auf das Wachs vorbereitet.
Wenn zuvor mit Öl gefahren wurde, sollten Kassette und Kettenblatt gründlich gereinigt werden, damit keine Ölreste auf die frisch gewachste Kette gelangen.
Das Heißwachs auf etwa 90–100 °C erhitzen, bis es vollständig geschmolzen ist. Die saubere und vollständig trockene Kette anschließend komplett in das flüssige Wachs legen.
Die Kette im Wachsbad leicht bewegen, damit Luftblasen aus den Rollen entweichen und das Wachs in alle Zwischenräume eindringen kann. Neue Untersuchungen zeigen, dass diese Bewegung hilft, das Wachs besser in Rollen und Zwischenräume der Kette zu drücken.
Lass die Kette so lange im Wachsbad, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach die Kette herausnehmen und überschüssiges Wachs abtropfen lassen.
Die Kette aus dem Wachs nehmen, überschüssiges Wachs abtropfen lassen und kurz abkühlen lassen. Während des Abkühlens härtet das Wachs in den Rollen aus und bildet eine saubere, trockene Schmierung.
Anschließend Glieder vorsichtig vorbrechen, damit sich eventuell verklebte Glieder wieder frei bewegen können.
Nach der Montage alle Gänge einmal vollständig durchschalten, damit sich das Wachs gleichmäßig im Antrieb verteilt.
Auf den ersten Kilometern können leichte Geräusche auftreten. Das ist normal und verschwindet meist schnell, sobald sich überschüssiges Wachs aus der Kette gelöst hat.
Die Intervalle bis zum erneuten Heißwachsen lassen sich verlängern, wenn die Kette zwischendurch mit flüssigem Kettenwachs nachgeschmiert wird. Dieses kann auf die saubere, trockene Kette aufgetragen werden und ergänzt die vorhandene Wachsschicht im Antrieb.
So bleibt die Schmierung länger erhalten und das nächste Heißwachsbad kann oft deutlich hinausgezögert werden.
Flüssiges Kettenwachs ist eine saubere und effiziente Schmierung für Fahrradketten. Damit das Wachs optimal haftet, muss die Kette beim ersten Auftragen vollständig entfettet sein.
Neue Fahrradketten sind ab Werk mit Korrosionsschutzfett versehen, bereits gefahrene Ketten enthalten meist Öl oder klassische Schmierstoffe. Diese müssen vor der ersten Anwendung vollständig entfernt werden.
Lege die Kette in ein verschließbares Gefäß mit Entfetter, zum Beispiel Waschbenzin oder Kettenentfetter, und schüttle sie einige Minuten kräftig.
Die Flüssigkeit anschließend abgießen und den Vorgang mit frischem Entfetter wiederholen, bis die Flüssigkeit weitgehend klar bleibt. Dadurch werden auch Rückstände aus den Rollen entfernt.
Für den letzten Reinigungsschritt empfiehlt sich Alkohol, zum Beispiel Isopropanol oder Spiritus. Dadurch werden letzte Fett- und Entfetterreste entfernt und die Kette ist optimal vorbereitet.
Das Flüssigwachs auf die saubere und trockene Kette auftragen. Am besten jeweils einen Tropfen auf jedes Kettenglied geben, während die Kurbel langsam rückwärts gedreht wird.
Anschließend die Kurbel einige Umdrehungen drehen, damit sich das Wachs gleichmäßig in der Kette verteilt.
Nach dem Auftragen sollte das Flüssigwachs ausreichend Zeit zum Trocknen bekommen. Während dieser Zeit verdunsten die Trägerstoffe und das Wachs bleibt als trockene Schmierung in der Kette zurück.
Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, die Kette einige Minuten oder idealerweise über Nacht trocknen zu lassen.
Je nach Fahrbedingungen sollte Flüssigwachs regelmäßig nachgetragen werden. Typischerweise geschieht dies nach einigen hundert Kilometern oder wenn die Kette hörbar trockener läuft.
Vor dem erneuten Auftragen genügt es meist, die Kette mit einem trockenen Tuch zu reinigen, um Staub und Schmutz zu entfernen.
Nach dem Trocknen alle Gänge einmal vollständig durchschalten, damit sich das Wachs gleichmäßig im Antrieb verteilt.
Auf den ersten Kilometern können leichte Geräusche auftreten. Das ist normal und verschwindet meist schnell, sobald sich das Wachs vollständig verteilt hat.
Flüssigwachs kann auch verwendet werden, um die Intervalle zwischen Heißwachs-Behandlungen zu verlängern. Ein gelegentliches Nachschmieren mit Flüssigwachs hält die Schmierung länger aufrecht und reduziert den Verschleiß zwischen zwei Wachsbad-Anwendungen.
Unsere Tests zeigen:
Richtig heißgewachste Ketten können bis zu drei Mal länger halten als ungepflegte Antriebe.
Wachs bildet eine schützende Schicht, reduziert Reibung und sorgt für einen ruhigen, effizienten Antrieb.
Wachs ist kein klassisches Schmiermittel – es ist eine kontrollierte Reibungsstrategie für maximale Effizienz.
Ein sauber vorbereiteter Antrieb reduziert nicht nur Widerstand – er macht Leistung reproduzierbar.
Regelmäßige Liquid-Pflege stabilisiert den Schmierfilm zwischen den Heißwachs-Intervallen.
Für maximale Standzeit empfehlen wir ein erneutes Heißwachsen nach 1000–1500 km.
Performance ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis eines sauberen Prozesses.
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